Skipnavigation

 
 

Hochwasserrisikomanagement

Die EU-Hochwasserrichtlinie (2007/60/EG vom 23.10.2007) hat zum Ziel, einen Rahmen für die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken zu schaffen und dadurch zur Verringerung der hochwasserbedingten nachteiligen Folgen auf die menschliche Gesundheit, die Umwelt, das Kulturerbe und wirtschaftliche Tätigkeiten in der Gemeinschaft beizutragen.

Die EU-Hochwasserrichtlinie wurde mit der Novelle 2011 zum Wasserrechtsgesetz (WRG) in österreichisches Recht umgesetzt und sieht folgende Planungsschritte vor, deren Ergebnisse öffentlich zugänglich zu machen sind:

1. Vorläufige Risikobewertung
Eine bundesweit durchgeführte Bewertung des Hochwasserrisikos und - darauf aufbauend - die Auswahl der Risikogebiete, in denen ein potenzielles signifikantes Hochwasserrisiko besteht.
 
2. Gefahren- und Risikokarten
Für alle Risikogebiete werden Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten erstellt.

 

3. Risikomanagementplan
Auf Grundlage der vorläufigen Risikobewertung sowie der Gefahren- und Risikokarten werden Ziele und Maßnahmen für ein integriertes Hochwasserrisikomanagement gemeinsam mit den relevanten Fachbereichen und unter Einbeziehung der Öffentlichkeit geplant und umgesetzt.
 

Aktuelle Beiträge zum Thema